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SODK fordert Zugang zu OKJA-Angeboten ohne Zertifikat bis 25 Jahren

Die Taskforce Kinder und Jugendschutz der Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren (SODK) äussert sich zur Einschränkung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) durch die Zertifikatspflicht in den Angeboten für Jugendliche ab 16 Jahren. Die Task Force, der auch Vertreter*innen von Bundesstellen wie dem Bundesamt für Sozialversicherung (BSV) angehören, hat am 1. November dazu ein Schreiben an das Bundesamt für Gesundheit (BAG) gerichtet.

Darin fordert sie eine Änderung von Art. 21 der Verordnung Covid-19 besondere Lage, welche die Angebote der OKJA regelt. Die Altersgrenze solle von jetzt 16 auf neu 25 Jahren geändert werden. Wenn der Bundesrat dies nicht gutheisse, so die Task Force weiter, sollen die Kantone mindestens Erleichterungen für die OKJA beschliessen dürfen.

Der DOJ begrüsst, dass dieses wichtige Fachgremium der SODK unsere seit Anfang September gestellte Forderung unterstützt. Wir erwarten, dass dieser weitere dringliche Hinweis auf eine unhaltbare und bereits jetzt sich negativ auf die OKJA-Angebote und zahlreiche Jugendliche auswirkende Situation, nun bei BAG und Bundesrat Gehör findet und zu einer Verbesserung führt.

Zum Schreiben (französisch)

Foto: Jan Tinneberg/Unsplash

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