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Ideen zur Aktivierung

Persönliche Gespräche anbieten

Ab dem 11. Mai werden viele Kinder und Jugendliche wieder etwas mehr Normalität erleben. Wenn die Schulen wieder mit Präsenzunterricht starten, sollen auch die familien- und schulergänzenden Betreuungseinrichtungen wieder öffnen. Die Ausnahmesituation war nicht für alle Kinder und Jugendlichen gleichermassen herausfordernd. Einige sind gut vernetzt und haben trotz eingeschränkten Kontakten tragfähige Beziehungen. Andere sehnen sich nach vertrauensvollen persönlichen Gesprächen, weil sie z. B. in den letzten Wochen zuhause starke Spannungszustände aushalten und/oder miterleben mussten.

Als Kinder- und Jugendarbeitende*r kannst du Unterstützung anbieten. Du kannst über digitale Kanäle persönliche Gespräche mit Jugendlichen vereinbaren und/oder Ratsuchende an Jugend- und Familienberatungsstellen triagieren.

Folgende Massnahmen können als Anhaltspunkte für ein Schutzkonzept dienen:

  • Beratungsgespräche vor Ort können nur nach Terminabsprache erfolgen
  • Die Sitzmöglichkeiten sind so ausgemessen, dass der 2 Meter Abstand eingehalten werden kann
  • Die Abstandsregelung wird während dem Treffen immer eingehalten
  • Es werden keine physischen Dokumente ausgetauscht
  • Türklinken, Tische und Armlehnen werden nach dem Gespräch desinfiziert
  • Besucher*innen waschen sich vor Ort die Hände ordentlich mit Seife oder nutzen zur Reinigung Desinfektionsmittel
  • Besucher*innen, die zur Risikogruppe gehören, müssen vorab informieren und auf Wunsch werden Beratungen mit gegenseitiger Schutzmaskenpflicht durchgeführt

Wichtig: Grundsätzlich gelten die Weisungen des BAG und die Schutzbestimmungen der Gemeinde vor Ort. Ein Telefonat mit deinem Arbeitgeber kann hier Klarheit schaffen.

Marcel Küng, punkto Kinder-, Jugend- & Elternberatung, Koordination DOJ Fachgruppe Digitale Medien

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