Allgemeine Informationen

Stand 19. April 2021

  • Allgemeine Lage
  • Massnahmen und Auswirkungen auf die OKJA
  • Rahmenschutzkonzept KJF
  • Informationen und Kontakt

Allgemeine Lage

Seit 22. Juni 2020 gilt in der Schweiz die besondere Lage (Art. 6 Epidemiegesetz), die Hauptverantwortung für die Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus liegt bei den kantonalen Behörden. Der Bundesrat lockert die national geltenden Massnahmen schrittweise, die neusten Regelungen gelten ab 19. April 2021.

Die Kantone können die nationalen Schutzmassnahmen zusätzlich verschärfen. Es gilt die kantonalen Bestimmungen zu beachten.

Allgemeine Information des BAG

Massnahmen und Verordnungen

Aktuelle Verordnung 3

Massnahmen und Auswirkungen auf die OKJA

Für die Fachstellen der OKJA gelten die nationalen Massnahmen sowie je nach Kanton weitere, verschärfte Schutzmassnahmen. Die Situation verändert sich laufend und muss kantonal beobachtet und abgeklärt werden. Die kantonalen und regionalen Verbände und Netzwerke der OKJA sind für die Fachstellen erste Ansprechstelle.

Nationale Massnahmen

Neu

  • Aktivitäten/Veranstaltungen ohne Publikum in den Bereichen Sport, Kultur und Jugend sind wie folgt erlaubt:
    – für Kinder und Jugendliche bis Jg. 2001 ohne Einschränkungen. Ausnahme: Tanzveranstaltungen sind verboten.
    – für Jugendliche ab Jg. 2000 und älter im Innen- und Aussenraum sind mit max. 15 Personen erlaubt (Ausnahme: Sportarten mit Körperkontakt im Innenraum sind verboten). Dabei gelten folgende Regeln bezüglich Fläche und Anzahl Personen: Auf Flächen, in denen sich die Personen frei bewegen können, müssen für jede anwesende Person mindestens 10 Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen; zulässig sind aber mindestens 5 Personen. Bei einer Fläche bis zu 30 Quadratmetern gilt eine Mindestfläche von 6 Quadratmetern für jede Person.
  • Kochen ist erlaubt. Es gilt die Hygienemassnahmen strikt einzuhalten.
  • Ausgabe und Konsumation von Speisen und Getränken sind im Aussenraum erlaubt, im Innenraum jedoch nicht.
  • Testen: Es gelten die kantonalen Regelungen, resp. Teststrategien sofern sie die OKJA betreffen.

Wichtig: Weiterhin gelten die Hygiene- und Abstandsregeln und die Maskenpflicht für Personen ab 12 Jahren.

Präzisierung zu den geltenden Regeln: Auf betreuten Spielplätzen und Spielangeboten im Aussenraum dürfen begleitende Eltern von Kleinkindern anwesend sein. Es gilt keine Obergrenze für die Anzahl Personen. Diese orientiert sich am Betreuungsbedarf.

Weitere für die OKJA zweitrangig relevante Neuerungen

  • Veranstaltungen mit Publikum zu Sport und Kultur im professionellen und semiprofessionellen Bereich sind im Aussenraum mit max. 100 Personen, im Innenraum mit max. 50 Personen erlaubt. Dabei gelten folgende Regeln: Sitzpflicht, nur ein Drittel der Fläche darf belegt werden, Restauration und Take away verboten, Konsumation von Speisen und Getränken ist verboten.
  • Präsenzunterricht an Hoch- und Berufsschulen sowie Weiterbildungsinstitutionen ist eingeschränkt erlaubt.
  • Andere Veranstaltungen wie Vereinsaktivitäten sind mit max. 15 Personen erlaubt.
  • Freizeit- und Unterhaltungsbetriebe können analog zu Läden und Museen ihre Innenbereiche wieder öffnen (Fitnesscenter, Zoos, botanische Gärten usw., nicht aber bei den Bädern).

Empfehlungen des DOJ

In Rücksprache mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG). Änderungen der Rechtspraxis bleiben jederzeit vorbehalten.

  • Die Höchstzahl für anwesende Personen (bis Jg. 2001) wird in Eigenverantwortung nach gesundem Menschenverstand von den einzelnen Fachstellen festgelegt. Der DOJ empfiehlt unter anderem folgende Faktoren zu berücksichtigen: zur Verfügung stehende Innen- und Aussenräume, Infrastruktur, Möglichkeiten die Hygiene- und Schutzmassnahmen zu gewährleisten, Art der Aktivitäten, Präsenz der Fachpersonen, Schutz der Mitarbeitenden, Alter der Kinder und Jugendlichen sowie Altersdurchmischung der Gruppen.
  • Angebote der Offenen Arbeit mit Kindern/mobile Spielangebote, erfolgen auf dem eigenen Aussenraum oder einem definierten/abgegrenzten Areal nach den Regeln für OKJA-Angebote für Kinder/Jugendlich bis Jg. 2001 (Schutzkonzept, Kontakterfassung).
  • Autonome Nutzung der OKJA-Räumlichkeiten (z. B. Bandräume): sind möglich wenn erstens vor der ersten Nutzung eine Fachperson mit den Jugendlichen die Schutzmassnahmen bespricht und zweitens während der Nutzung eine Fachperson für die Jugendlichen erreichbar ist.
  • Die Distanzregel von 1.5m wird grundsätzlich eingehalten, wo im Zusammenhang mit jungen Kindern pädagogisch nicht sinnvoll und umsetzbar, kann darauf punktuell verzichtet werden.

Weiterhin gilt

  • Nationale Regelung für die OKJA: Angebote sind zugänglich (Art. 6g), d. h. keine Unterscheidung zwischen soz. Einrichtungen und Freizeiteinrichtungen und keine Einstufungen durch die Kantone mehr.
  • Menschenansammlungen bis 15 Personen im öffentlichen Raum sind zulässig. Diese Begrenzung gilt auch für Angebote der mobilen/Aufsuchenden OKJA-Angebote im öffentlichen Raum.
  • Bei Angeboten für altersgemischte Gruppen gelten die Regelungen für Jugendliche ab Jahrgang 2000.
  • Obligatorium für Homeoffice und spezieller Schutz von besonders gefährdeten Mitarbeitenden.
  • Maskenpflicht am Arbeitsort, sobald sich mehr als 1 Person im Raum befindet.
  • Maskenpflicht ab 12 Jahren in Innenräumen und bestimmten Aussenräumen, resp. Bereichen des öffentlichen Raumes. Ausgenommen sind Personen im Besitz eines ärztlichen Attests.
  • Private Veranstaltungen mit mehr als 10 Personen im Innenraum und mehr als 15 Personen im Aussenraum sind verboten.
  • Schutzkonzepte: Alle öffentlich zugänglichen Orte, auch die OKJA-Angebote, müssen über ein Schutzkonzept verfügen.
  • Abstandsregel: Wenn möglich 1.5 m zwischen Personen. Es gibt keine Unterscheidung nach Altersgruppen in den OKJA-Angeboten.
  • Nachverfolgbarkeit: Es sind Präsenzlisten der anwesenden Personen zu führen und den kantonalen Behörden für das Contact Tracing zur Verfügung zu stellen (14 Tage, Verantwortung der Kantonsärzt*innen).

Geltende Hygiene- und Abstandregeln

  • Abstand halten von 1.5 m.
  • Gründlich Hände waschen.
  • In Armbeuge husten und niesen.
  • Besonders gefährdete Personen schützen.

Kampagne „So schützen wir uns“

Rahmenschutzkonzept Kinder- und Jugendförderung

Der DOJ stellt seinen Mitgliedern, allen OKJA-Fachstellen und weiteren interessierten Akteuren der Kinder- und Jugendförderung ein branchenspezifisches Rahmenschutzkonzept als Basis und Richtlinie zur Verfügung. Sobald national massgebliche Veränderungen erfolgen, aktualisieren wir das Dokument.

Zum Rahmenschutzkonzept (19.04.2021)

Bemerkungen

  • Das Rahmenschutzkonzept beinhaltet die zwingenden gesetzlichen Vorgaben des Bundes (national) sowie Empfehlungen des DOJ spezifisch für die KJF, resp. OKJA.
  • Allfällige weitere Vorgaben durch den Kanton sind mit den Behörden abzuklären. Wir empfehlen den OKJA-Fachstellen mit ihrem kantonalen oder regionalen OKJA-Verband oder -Netzwerk Rücksprache zu halten.
  • Das Rahmenschutzkonzept hat Empfehlungscharakter und ist nicht rechtlich bindend.
  • Es wurde folgenden Behörden vorgelegt und von diesen als den geltenden gesetzlichen Vorgaben entsprechend plausibilisiert: SODK, BSV und BAG. Dies kommt nicht einer Genehmigung gleich.

Richtlinien für Lager

DOJ und SAJV stellen Organisator*innen Richtlinien zur Orientierung für die Planung und Durchführung von Lagern mit Kindern und Jugendlichen bis Jahrgang 2001 zur Verfügung. Diese orientieren sich u. a. an den Rahmenvorgaben des Bundes. Stand 31.3.2021.

Richtlinien DOJ/SAJV

Rahmenvorgaben Bund

Empfehlungen für die Aufsuchende Jugendarbeit

Hilfsmittel und Argumente für Fachpersonen (Stand 21.1.2021)

Information und Kontakt

Der DOJ beobachtet die Lage auf nationaler Ebene und steht bei Bedarf im Kontakt mit dem BAG.

Fachstellen der OKJA wenden sich bei Fragen bitte an die kantonalen oder regionalen OKJA-Verbände oder -Netzwerke sowie an die zuständigen Behörden bei der Gemeinde oder beim Kanton. Mitarbeitende des OKJA erkunden sich bitte bei ihren Vorgesetzten/Auftraggebern.

Mitglieder des DOJ

Kontakte der Kantone

Kontakt Geschäftsstelle DOJ: Mail