Allgemeine Informationen

Stand 23.06.2020

  • Allgemeine Lage
  • Weitgehende Normalisierung und vereinfachte Grundregeln
  • Schutzkonzept
  • Informationen und Kontakt

Allgemeine Lage

Auf Grund der weiter sinkenden Fallzahlen von COVID-19 hat der Bundesrat am 19. Juni 2020 die Aufhebung der ausserordentlichen Lage beschlossen (jetzt besondere Lage, Art. 6 Epidemiegesetz). Seit 22. Juni 2020 sind die Massnahmen zur Bekämpfung des neuen Coronavirus daher weitgehend aufgehoben. Auch die Grundregeln für alle und die Vorgaben für Schutzkonzepte werden deutlich vereinfacht.

Allgemeine Information des BAG

Aktuelle Verordnung

Weitgehende Normalisierung und vereinfachte Grundregeln

Die weiteren Lockerungen ab 22. Juni 2020 bringen auch für die Offene Kinder- und Jugendarbeit massgebliche neue Möglichkeiten ihre gewohnten Angebote unter den Einschränkungen der weiterhin geltenden Massnahmen zu Abstand, Hygiene und Nachverfolgbarkeit wieder aufzunehmen.

Der DOJ steht weiterhin im Kontakt mit dem BAG und klärt laufend offene Fragen ab.

Das Wichtigste im Überblick

Prinzipien

  • Schutz durch Eigenverantwortung der Bevölkerung.
  • Anbieter/Organisatoren wägen Schutzmassnahmen kontextbezogen ab und entscheiden im Rahmen der grundlegenden Regeln eigenverantwortlich.
  • Nachverfolgbarkeit bleibt wichtig und im Fokus.
  • Hygiene- und Abstandregeln gelten weiterhin.

Konkret

  • Veranstaltungen: Das Versammlungsverbot im öffentlichen Raum ist aufgehoben und Anlässe mit bis 1000 Personen sind wieder erlaubt (voraussichtlich ab September 2020 auch grössere).
  • Schutzkonzepte: Alle öffentlich zugänglichen Orte, daher auch die OKJA-Angebote, müssen über ein Schutzkonzept verfügen. Von Seiten Behörden gelten neu dieselben Vorgaben für alle Konzepte; Musterschutzkonzepte und spezifische Regeln für bestimmte Kategorien von Betrieben, Veranstaltungen oder Bildungseinrichtungen gibt es keine mehr.
  • Neue Abstandsregeln: 1.5m zwischen Personen. Keine Unterscheidung nach Altersgruppen in OKJA-Angeboten mehr.
  • Jede Organisation entscheidet je nach Anlass und Aktivität, ob der Abstand eingehalten und die Schutzmassnahmen eingehalten werden können oder nicht.
  • Wenn Abstand und Schutzmassnahmen (Schutzmasken, Plexiglasscheiben) nicht eingehalten werden können, sind Präsenzlisten der anwesenden Personen zu führen und für das Contact Tracing zur Verfügung zu stellen (14 Tage, Verantwortung der Kantonsärzt*innen).
  • Kiosk-/Barbetrieb und gemeinsam kochen/essen ist möglich unter Einhaltung des Branchenschutzkonzepts von Gastrosuisse.
  • Information: Wenn auf Abstands- und Schutzmassnahmen verzichtet wird, müssen die Besucher*innen/Teilnehmenden informiert werden. Das bedeutet, dass bei Auftreten eines positiven Falls alle Kontaktpersonen in Quarantäne müssen. Sie müssen auch über das Sammeln der Kontaktdaten informiert sein. Die Verantwortung liegt bei den Organisationen.
  • Keine Empfehlung für Homeoffice mehr, Entscheid liegt beim Arbeitgeber.
  • Besonders gefährdete Arbeitnehmer können wieder vor Ort arbeiten, sind aber vom Arbeitgeber zu schützen. Es gilt das Arbeitsrecht.
  • Vereinsaktivitäten im Mitgliederkreis oder mit namentlich bekannten Personen z.B. im Vereinslokal gelten als private Veranstaltungen. Es müssen keine Listen geführt werden.

Geltende Hygiene- und Abstandregeln

  • Abstand halten von 1.5m.
  • Gründlich Hände waschen.
  • In Armbeuge husten und niesen.
  • Besonders gefährdete Personen schützen.

Hygiene- und Verhaltensregeln des BAG

Schutzkonzept

Rahmenschutzkonzept

Der DOJ stellt seinen Mitgliedern, allen OKJA-Fachstellen und weiteren interessierten Akteuren der Kinder- und Jugendförderung (KJF) ein branchenspezifisches Rahmenschutzkonzept als Basis und Richtlinie zur Verfügung. Sobald uns weitere Informationen von den Behörden vorliegen, aktualisieren wir das Dokument laufend.

Bemerkungen dazu:

  • Das Rahmenschutzkonzept beinhaltet die zwingenden gesetzlichen Vorgaben des Bundes sowie Empfehlungen des DOJ spezifisch für die KJF, resp. OKJA.
  • Allfällige weitere Vorgaben durch den Kanton sind mit den Behörden abzuklären. Wir empfehlen den OKJA-Fachstellen vorgängig mit ihrem kantonalen oder regionalen OKJA-Verband oder -Netzwerk Rücksprache zu halten.
  • Das Rahmenschutzkonzept hat Empfehlungscharakter und ist nicht rechtlich bindend.
  • Es wurde folgenden Behörden vorgelegt und von diesen als den geltenden gesetzlichen Vorgaben entsprechend plausibilisiert: SODK, BSV und BAG. Dies kommt nicht einer Genehmigung gleich.
  • Für die Wiedereröffnung braucht es ein eigenes Schutzkonzept pro Fachstelle, welches auf diesem Rahmenschutzkonzept basieren kann.

Zum Rahmenschutzkonzept (23.06.2020)

Hinweis: Abzuklären und zu beachten sind allfällige kantonale Vorgaben. Es empfiehlt sich mit dem kantonalen OKJA-Verband Kontakt aufzunehmen oder sich bei den Behörden zu erkundigen.

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Weitere Hilfsmittel

Das Musterkonzept des DOJ für OKJA-Fachstellen erachten wir nicht mehr als nötig, sind aber offen für Rückmeldungen bei Bedarf.

In Zusammenarbeit mit der SAJV hat der DOJ Richtlinien für Sommerlager erarbeitet. Sie stehen auch den Fachstellen der OKJA zur Verfügung.

Richtlinien für Sommerlager (Juni 2020)

Information und Kontakt

Fachstellen der OKJA wenden sich bei Fragen bitte an die zuständigen Behörden bei der Gemeinde oder direkt beim Kanton. Mitarbeitende des OKJA erkunden sich bitte bei ihren Vorgesetzten/Auftraggebern.

Massnahmen, Weisungen und Empfehlungen des Bundes (BAG)

Massnahmen und Kontakte aller Kantone

Kontakt Geschäftsstelle DOJ: Mail