Allgemeine Informationen

Stand 19. Oktober 2020

Eine Aktualisierung auf Stand 29.10.2020 folgt in Kürze!

  • Allgemeine Lage
  • Auswirkungen auf die OKJA
  • Rahmenschutzkonzept KJF
  • Informationen und Kontakt

Allgemeine Lage

Seit 22. Juni 2020 gilt in der Schweiz die besondere Lage (Art. 6 Epidemiegesetz), nun liegt die Hauptverantwortung für die Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus bei den kantonalen Behörden. Aufgrund der steigenden Fallzahlen hat der Bundesrat per 19.10.2020 auf nationaler Ebene zusätzliche Einschränkungen verordnet. Die Kantone können nach wie vor zusätzliche ihren Gegebenheiten entsprechende Massnahmen erlassen.

Allgemeine Information des BAG

Massnahmen und Verordnungen

Auswirkungen auf die OKJA

Seit den Lockerungen auf nationaler Ebene im Frühsommer sind zahlreiche Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit unter Einschränkungen wieder möglich. Aktuell sind die Fachstellen der OKJA aber je nach Kanton durch neue Schutzmassnahmen wieder stärker gefordert und eingeschränkt. Die Situation verändert sich laufend und muss kantonal beobachtet werden. Die Mitglieder des DOJ bemühen sich um Abklärung und Information an die Fachstellen in ihren Kantonen oder Regionen.

Der DOJ beobachtet weiterhin die aktuelle Lage auf nationaler Ebene und steht bei Bedarf im Kontakt mit dem BAG. Per 19.10.2020 hat der Bundesrat zusätzliche nationale Massnahmen erlassen.

Was momentan gilt

Prinzipien

  • Maskenpflicht ab 12 Jahren in Innenräumen
  • Nachverfolgbarkeit
  • Hygiene- und Abstandregeln
  • Besonders gefährdete Personen schützen

Konkret

  • Schutzkonzepte: Alle öffentlich zugänglichen Orte, auch die OKJA-Angebote, müssen über ein Schutzkonzept verfügen. Von Seiten der nationalen Behörden gelten dieselben Vorgaben für alle Konzepte. Es gilt diese mit den kantonalen Vorgaben abzugleichen und mit den dortigen Behörden zu besprechen.
  • Maskenpflicht für den öffentlichen Verkehr sowie für öffentliche Innenräume ab 12 Jahren.
  • Abstandsregel: Wenn möglich 1.5 m zwischen Personen. Es gibt keine Unterscheidung nach Altersgruppen in den OKJA-Angeboten.
  • Es sind Präsenzlisten der anwesenden Personen zu führen und den kantonalen Behörden für das Contact Tracing zur Verfügung zu stellen (14 Tage, Verantwortung der Kantonsärzt*innen).
  • Kiosk-/Barbetrieb und gemeinsam kochen/essen ist möglich unter Einhaltung des Branchenschutzkonzepts von Gastrosuisse. Das Konsumieren von Speisen ist nur sitzend erlaubt.
  • Empfehlung für Homeoffice insbesondere für Tätigkeiten die keine Präsenz vor Ort bedingen. Es gilt das Arbeitsrecht und der Entscheid liegt beim Arbeitgeber.
  • Besonders gefährdete Arbeitnehmer*innen sind aber vom Arbeitgeber zu schützen. Es gilt das Arbeitsrecht.
  • Vereinsaktivitäten im Mitgliederkreis oder mit namentlich bekannten Personen z. B. im Vereinslokal gelten als private Veranstaltungen.
  • An privaten Veranstaltungen mit über 15 Personen darf künftig nur sitzend konsumiert werden. Wer nicht an seinem Platz sitzt, muss eine Maske tragen. Ausserdem müssen die allgemeinen Hygieneregeln eingehalten und die Kontaktdaten erhoben werden. Für privat Veranstaltungen mit 15 bis 100 teilnehmenden Personen benötigen kein Schutzkonzept. Ein solches wird erst ab 100 teilnehmenden Personen zwingend vorausgesetzt.
  • Menschenansammlungen von mehr als 15 Personen im öffentlichen Raum, namentlich auf öffentlichen Plätzen, auf Spazierwegen und in Parkanlagen, sind verboten. Dies gilt nicht für Veranstaltungen, die im Rahmen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit stattfinden und über ein Schutzkonzept verfügen.
  • Veranstaltungen: Anlässe mit mehr als 1000 Personen sind erlaubt. Es gelten teils kantonale Einschränkungen.

Geltende Hygiene- und Abstandregeln

  • Abstand halten von 1.5 m.
  • Gründlich Hände waschen.
  • In Armbeuge husten und niesen.
  • Besonders gefährdete Personen schützen.

Kampagne „So schützen wir uns“

Schutzkonzept

Rahmenschutzkonzept

Der DOJ stellt seinen Mitgliedern, allen OKJA-Fachstellen und weiteren interessierten Akteuren der Kinder- und Jugendförderung (KJF) ein branchenspezifisches Rahmenschutzkonzept als Basis und Richtlinie zur Verfügung. Sobald national massgebliche Veränderungen erfolgen, aktualisieren wir das Dokument.

Bemerkungen

  • Das Rahmenschutzkonzept beinhaltet die zwingenden gesetzlichen Vorgaben des Bundes (national) sowie Empfehlungen des DOJ spezifisch für die KJF, resp. OKJA.
  • Allfällige weitere Vorgaben durch den Kanton sind mit den Behörden abzuklären. Wir empfehlen den OKJA-Fachstellen mit ihrem kantonalen oder regionalen OKJA-Verband oder -Netzwerk Rücksprache zu halten.
  • Das Rahmenschutzkonzept hat Empfehlungscharakter und ist nicht rechtlich bindend.
  • Es wurde folgenden Behörden vorgelegt und von diesen als den geltenden gesetzlichen Vorgaben entsprechend plausibilisiert: SODK, BSV und BAG. Dies kommt nicht einer Genehmigung gleich.

Zum Rahmenschutzkonzept (19.10.20)

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Weitere Hilfsmittel

In Zusammenarbeit mit der SAJV hat der DOJ Richtlinien für Sommerlager erarbeitet. Sie stehen auch den Fachstellen der OKJA zur Verfügung.

Richtlinien für Sommerlager (Juni 2020)

Mustervorlage Schutzkonzept für Lager (SAJV, Juni 2020)

Information und Kontakt

Fachstellen der OKJA wenden sich bei Fragen bitte an die kantonalen oder regionalen OKJA-Verbände oder -Netzwerke sowie an die zuständigen Behörden bei der Gemeinde oder beim Kanton. Mitarbeitende des OKJA erkunden sich bitte bei ihren Vorgesetzten/Auftraggebern.

Mitglieder des DOJ

Kontakte der Kantone

Kontakt Geschäftsstelle DOJ: Mail