Allgemeine Informationen

Stand 14. Januar 2021

  • Allgemeine Lage
  • Massnahmen und Auswirkungen auf die OKJA
  • Rahmenschutzkonzept KJF
  • Informationen und Kontakt

Allgemeine Lage

Seit 22. Juni 2020 gilt in der Schweiz die besondere Lage (Art. 6 Epidemiegesetz), die Hauptverantwortung für die Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus liegt bei den kantonalen Behörden. Aufgrund der aktuellen epidemiologischen Situation hat der Bundesrat per 18. Januar 2021 bis 28. Februar 2021 auf nationaler Ebene weitere Massnahmen verordnet. Die Kantone können diese Basismassnahmen zusätzlich verschärfen. Es gilt die kantonalen Bestimmungen zu beachten.

Allgemeine Information des BAG

Massnahmen und Verordnungen

Aktuelle Verordnung 3

Massnahmen und Auswirkungen auf die OKJA

Für die Fachstellen der OKJA gelten die nationalen Basismassnahmen sowie je nach Kanton weitere, verschärfte Schutzmassnahmen. Die Situation verändert sich laufend und muss kantonal beobachtet und abgeklärt werden. Die kantonalen und regionalen Verbände und Netzwerke der OKJA sind für die Fachstellen erste Ansprechstelle.

Geltende nationale Massnahmen

Neu

  • Versammlungsverbot im öffentlichen Raum: max. 5 Personen (inkl. Kinder)
  • Obligatorium für Homeoffice und spezieller Schutz von besonders gefährdeten Mitarbeitenden
  • Maskenpflicht am Arbeitsort, sobald sich mehr als 1 Person im Raum befindet
  • Kiosk-/Barbetrieb und gemeinsames essen/kochen sind nicht möglich, Konsumation von Selbstmitgebrachtem an Tischen mit Abstand und max. 4 Personen pro Tisch aber schon.

Weiterhin gilt

Einstufung der Institution / Massnahmen
Gemäss aktueller COVID-19-Verordnung (18.12.2020) gelten für Betriebe, die als «soziale Einrichtungen» eingestuft sind, weniger Einschränkungen. Gemäss Rechtsdienst des BAG obliegt es den Kantonen über diese Einstufung zu entscheiden. Dies muss mit den entsprechenden Behörden abgeklärt werden. Je nachdem sehen die konkreten Massnahmen für Fachstellen der OKJA unterschiedlich aus:

Einstufung als soziale Einrichtung

  • Öffnungszeiten: keine Beschränkung
  • Angebote / Gruppengrösse:
    – Für Angebote für Kinder und Jugendliche bis 15 Jahren gibt es für den Regelbetrieb wie auch für sportliche und kulturelle Aktivitäten keine zahlen- oder flächenmässigen Einschränkungen.
    – Für Angebote für Jugendlichen ab 16 Jahren ist die zur Verfügung stehende Fläche massgebend. Es gilt die Regel: 10 Quadratmeter pro Person, bei Einrichtungen von bis zu 30 Quadratmeter Fläche lediglich 4 Quadratmeter pro Person.

Hinweis: Mischen sich die Altersgruppen, so gelten die Regeln für Jugendliche ab 16 Jahren.

Einstufung als Freizeitbetrieb

  • Öffnungszeiten: Es ist nur die Nutzung im Regelbetrieb für Kinder und Jugendliche bis 15 Jahren zulässig. Keine Beschränkung der Öffnungszeiten.
  • Angebote / Gruppengrösse:
    – Für Angebote für Kinder und Jugendliche bis 15 Jahren gibt es für den Regelbetrieb wie auch für sportliche und kulturelle Aktivitäten keine zahlen- oder flächenmässigen Einschränkungen.
    – Für Angebote für Jugendlichen ab 16 Jahren gilt: kein Regelbetrieb, aber es können kulturelle Aktivitäten in den Lokalitäten der OKJA und sportliche Aktivitäten im Aussenraum durchgeführt werden. Dabei ist die Gruppengrösse von der zur Verfügung stehenden Fläche abhängig (grundsätzlich 10 m2/Person, bei Einrichtungen von bis zu 30 m2 Fläche lediglich 4 m2/Person), beträgt jedoch maximal 5 Personen inkl. Leitenden. Auch hier gibt es keine zeitlichen Einschränkungen.

Hinweis: Mischen sich die Altersgruppen, so gelten die Regeln für Jugendliche ab 16 Jahren.

  • Veranstaltungen: Öffentliche Veranstaltungen sind verboten.
  • Im nichtprofessionellen Bereich ist gemeinsames Singen ausserhalb des Familienkreises unzulässig, unabhängig davon, ob dies in Innenräumen oder im Freien stattfindet.
  • Es muss eine Zugangsbeschränkung/-kontrolle erfolgen, um sicherzustellen, dass die max. Anzahl an Besucher*innen nicht überschritten wird.
  • Erweiterte Maskenpflicht ab 12 Jahren in Innenräumen und bestimmten Aussenräumen, resp. Bereichen des öffentlichen Raumes.
  • Abstand/Platzverhältnisse: Im Innen- und Aussenbereich muss pro 10 m2 pro Person oder bei einer Fläche bis 30 m2 lediglich 4 m2 pro Person zur Verfügung stehen.
  • Menschenansammlungen im öffentlichen Raum von mehr als 5 Personen sind verboten.
  • Private Veranstaltungen mit mehr als 5 Personen sind verboten.
  • Schutzkonzepte: Alle öffentlich zugänglichen Orte, auch die OKJA-Angebote, müssen über ein Schutzkonzept verfügen.
  • Abstandsregel: Wenn möglich 1.5 m zwischen Personen. Es gibt keine Unterscheidung nach Altersgruppen in den OKJA-Angeboten.
  • Nachverfolgbarkeit: Es sind Präsenzlisten der anwesenden Personen zu führen und den kantonalen Behörden für das Contact Tracing zur Verfügung zu stellen (14 Tage, Verantwortung der Kantonsärzt*innen).
  • Kiosk-/Barbetrieb und gemeinsam kochen/essen ist nicht mehr möglich. Konsumation von Selbstmitgebrachtem an Tischen mit Abstand und max. 4 Personen pro Tisch aber schon.
  • Obligatorium für Homeoffice für Tätigkeiten, die keine Präsenz vor Ort bedingen.
  • Besonders gefährdete Arbeitnehmer*innen sind aber vom Arbeitgeber zu schützen. Es gilt das Arbeitsrecht.
  • Vereinsaktivitäten im Mitgliederkreis oder mit namentlich bekannten Personen z. B. im Vereinslokal gelten als private Veranstaltungen.

Geltende Hygiene- und Abstandregeln

  • Abstand halten von 1.5 m.
  • Gründlich Hände waschen.
  • In Armbeuge husten und niesen.
  • Besonders gefährdete Personen schützen.

Kampagne „So schützen wir uns“

Rahmenschutzkonzept Kinder- und Jugendförderung

Der DOJ stellt seinen Mitgliedern, allen OKJA-Fachstellen und weiteren interessierten Akteuren der Kinder- und Jugendförderung ein branchenspezifisches Rahmenschutzkonzept als Basis und Richtlinie zur Verfügung. Sobald national massgebliche Veränderungen erfolgen, aktualisieren wir das Dokument.

Bemerkungen

  • Das Rahmenschutzkonzept beinhaltet die zwingenden gesetzlichen Vorgaben des Bundes (national) sowie Empfehlungen des DOJ spezifisch für die KJF, resp. OKJA.
  • Allfällige weitere Vorgaben durch den Kanton sind mit den Behörden abzuklären. Wir empfehlen den OKJA-Fachstellen mit ihrem kantonalen oder regionalen OKJA-Verband oder -Netzwerk Rücksprache zu halten.
  • Das Rahmenschutzkonzept hat Empfehlungscharakter und ist nicht rechtlich bindend.
  • Es wurde folgenden Behörden vorgelegt und von diesen als den geltenden gesetzlichen Vorgaben entsprechend plausibilisiert: SODK, BSV und BAG. Dies kommt nicht einer Genehmigung gleich.

Zum Rahmenschutzkonzept (14.01.2021)

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Information und Kontakt

Der DOJ beobachtet die Lage auf nationaler Ebene und steht bei Bedarf im Kontakt mit dem BAG.

Fachstellen der OKJA wenden sich bei Fragen bitte an die kantonalen oder regionalen OKJA-Verbände oder -Netzwerke sowie an die zuständigen Behörden bei der Gemeinde oder beim Kanton. Mitarbeitende des OKJA erkunden sich bitte bei ihren Vorgesetzten/Auftraggebern.

Mitglieder des DOJ

Kontakte der Kantone

Kontakt Geschäftsstelle DOJ: Mail