Allgemeine Informationen

Stand 16. September 2021

  • Allgemeine Lage
  • Massnahmen und Auswirkungen auf die OKJA
  • Rahmenschutzkonzept KJF / OKJA
  • Informationen und Kontakt

Allgemeine Lage

Seit 22. Juni 2020 gilt in der Schweiz die besondere Lage (Art. 6 Epidemiegesetz), die Hauptverantwortung für die Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus liegt bei den kantonalen Behörden. Der Bundesrat befindet in unregelmässigen Abständen, je nach epidemiologischer Lage über Anpassungen. Die neusten Regelungen gelten ab 13. September 2021.

Die Kantone können die nationalen Schutzmassnahmen teilweise lockern oder verschärfen. Es gilt die kantonalen Bestimmungen zu beachten.

Allgemeine Information des BAG

Massnahmen und Verordnungen

Aktuelle Verordnung

Massnahmen und Auswirkungen auf die OKJA

Für die Fachstellen der OKJA gelten die nationalen Massnahmen gemäss Covid-19-Verordnung besondere Lage vom 23. Juni 2021 (Stand 13. September 2021) sowie je nach Kanton weitere oder andere Schutzmassnahmen. Die kantonalen und regionalen Verbände und Netzwerke der OKJA sind für die Fachstellen erste Ansprechstelle.

Nationale Massnahmen und Empfehlungen des DOJ

Neu / angepasst

  • OKJA-Angebote für Kinder- und Jugendliche unter 16 Jahren sind ohne Zertifikatspflicht zugänglich und ohne weitere Vorgaben ausser dem Erstellen und Umsetzen eines Schutzkonzepts möglich.
  • Kochen, essen und Restaurationsbetrieb sind in Angeboten für Kinder/Jugendliche unter 16 Jahren erlaubt. In Angeboten für Jugendliche ab 16 Jahren ist dies nur in Aussenräumen ohne Zertifikatspflicht erlaubt. Möglich ist in Innenräumen das kurze Konsumieren eines Snacks oder eines Getränks. Kioskbetrieb ist im Sinne eines Take Away-Angebots möglich, wenn die Jugendlichen den Innenbereich zum Konsumieren wieder verlassen.
  • Mobile Angebote/Spielangebote draussen: Wenn einzig Empfangsbereich und Sanitäranlagen in Innenräumen zur Verfügung stehen, sich das Publikum aber ansonsten ausschliesslich im Freien aufhält, gilt die Einrichtung weiterhin als Einrichtung nur mit Aussenbereichen. Es gilt keine Zertifikatspflicht.
  • Veranstaltungen ohne Zertifikatspflicht ab 16 J.:
    Im Aussenraum: ohne Sitzpflicht max. 500 Personen, mit Sitzpflicht max. 1000 Personen; zwei Drittel der Kapazität nutzbar; Abgabe und Konsumation von Speisen und Getränken erlaubt; Abstand oder Abschrankungen zwischen den Gästegruppen; tanzen ist verboten.
    Im Innenraum: maximal 30 anwesende Personen (Teilnehmende und Organisierende/Helfende usw.); nur Veranstaltung eines Vereins oder einer anderen beständigen Gruppe, deren Mitglieder den Organisierenden bekannt sind; zwei Drittel der Kapazität nutzbar; Maskenpflicht ab 12 Jahren; Abstand nach Möglichkeit; keine Konsumation von Speisen und Getränken.
    Mit Zertifikat gelten erleichterte Bedingungen (Details im Rahmenschutzkonzept).
  • Sportliche und kulturelle Aktivitäten in Innenräumen für Personen ab 16 J.: max. 30 Personen; in abgetrennten Räumlichkeiten; beständige Gruppen und Personen, die den Organisierenden bekannt sind; Maske und Abstand halten.
  • Beratungsangebote und Selbsthilfegruppen für Personen ab 16 Jahren sind ohne Zertifikat zugänglich. Sie sind nach den allgemeinen Regeln durchführbar (d. h. im Wesentlichen Maskenpflicht in Innenräumen).
  • Masken: Im Rahmen von Aktivitäten der OKJA für Jugendliche unter 16 Jahren gilt keine generelle Maskenpflicht. Im Schutzkonzept kann geregelt werden, wann und wie dies sinnvoll ist. Bei Angeboten für Jugendliche ab 16 Jahren und für gemischte Gruppen gilt im Innenraum für alle Personen ab 12 Jahren Maskenpflicht, sofern kein Covid-Zertifikat für den Zutritt verlangt wird. Bei Angeboten mit Beschränkung auf Personen ab 16 Jahren mit Zertifikat können alle Teilnehmenden die Maske ablegen.
  • Erhebung von Kontaktdaten: Bei Aktivitäten der OKJA für Kinder/Jugendliche unter 16 Jahren in Innenräumen, insbesondere wenn keine Maske getragen wird, wird empfohlen eine Präsenzliste zu führen. Wenn Jugendliche ab 16 Jahren teilnehmen, müssen die Kontaktdaten nur dann erhoben werden, wenn kein Zertifikat für die Teilnahme verlangt wird.
  • Mitarbeitende von Betrieben und Veranstaltungen, für die ein Zertifikat verlangt wird, müssen nicht zwingend ebenfalls eines vorweisen, sofern sie in einem Arbeitsverhältnis zum Betreiber/Veranstalter stehen. Helfende sind als Mitarbeitende des Veranstalters zu betrachten, wenn ein Arbeitsvertrag besteht.

Bisher

  • Keine Personenbeschränkung für spontane Treffen im öffentlichen Raum.
  • Keine Maskenpflicht im Aussenraum.
  • Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre brauchen kein Covid-Zertifikat.
  • Grossveranstaltungen (ab 1000 Personen): sind bewilligungspflichtig und es gilt zwingend die Einschränkung des Zutritts auf Personen ab 16 Jahren mit Covid-19-Zertifikat.
  • Es gilt Homeoffice-Empfehlung.
  • Tanzveranstaltungen unter 16 Jahren sind erlaubt.
  • Keine Höchstzahl von Besucher*innen im ordentlichen Betrieb.
  • Schutzkonzepte: Alle öffentlich zugänglichen Orte, auch die OKJA-Angebote, sowie Organisierende von Veranstaltungen müssen über ein Schutzkonzept verfügen.

Geltende Hygiene- und Abstandregeln

  • Abstand halten von 1.5 m.
  • Gründlich Hände waschen.
  • In Armbeuge husten und niesen.
  • Besonders gefährdete Personen schützen.

Kampagne „So schützen wir uns“

Rahmenschutzkonzept KJF / OKJA

Der DOJ stellt seinen Mitgliedern, allen OKJA-Fachstellen und weiteren interessierten Akteuren der Kinder- und Jugendförderung (KJF) ein branchenspezifisches Rahmenschutzkonzept als Basis und Richtlinie zur Verfügung. Sobald national massgebliche Veränderungen erfolgen, aktualisieren wir das Dokument.

Zum Rahmenschutzkonzept (13.9.2021)

Bemerkungen

  • Das Rahmenschutzkonzept beinhaltet die zwingenden gesetzlichen Vorgaben des Bundes (national) sowie Empfehlungen des DOJ spezifisch für die KJF, resp. OKJA.
  • Allfällige weitere Vorgaben durch den Kanton sind mit den Behörden abzuklären. Wir empfehlen den OKJA-Fachstellen mit ihrem kantonalen oder regionalen OKJA-Verband oder -Netzwerk Rücksprache zu halten.
  • Das Rahmenschutzkonzept hat Empfehlungscharakter und ist nicht rechtlich bindend.
  • Es wurde folgenden Behörden vorgelegt und von diesen als den geltenden gesetzlichen Vorgaben entsprechend plausibilisiert: SODK, BSV und BAG. Dies kommt nicht einer Genehmigung gleich.

Richtlinien für Lager

DOJ und SAJV stellen Organisator*innen Richtlinien zur Orientierung für die Planung und Durchführung von Lagern mit Kindern und Jugendlichen bis Jahrgang 2001 zur Verfügung. Diese orientieren sich u. a. an den Rahmenvorgaben des Bundes. Stand 13.09.2021.

Richtlinien DOJ/SAJV

Rahmenvorgaben Bund

Information und Kontakt

Der DOJ beobachtet die Lage auf nationaler Ebene und steht bei Bedarf im Kontakt mit dem BAG.

Fachstellen der OKJA wenden sich bei Fragen bitte an die kantonalen oder regionalen OKJA-Verbände oder -Netzwerke sowie an die zuständigen Behörden bei der Gemeinde oder beim Kanton. Mitarbeitende des OKJA erkunden sich bitte bei ihren Vorgesetzten/Auftraggebern.

Mitglieder des DOJ

Kontakte der Kantone

Kontakt Geschäftsstelle DOJ: Mail