Allgemeine Informationen

Stand 21. Januar 2022

  • Allgemeine Lage
  • Massnahmen und Auswirkungen auf die OKJA
  • Schutzkonzepte OKJA/KJF
  • Merkblätter für die Praxis
  • Zahlen und Fakten
  • Informationen und Kontakt

Allgemeine Lage

Seit 22. Juni 2020 gilt in der Schweiz die besondere Lage (Art. 6 Epidemiegesetz), die Hauptverantwortung für die Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus liegt bei den kantonalen Behörden. Der Bundesrat befindet in unregelmässigen Abständen, je nach epidemiologischer Lage über Anpassungen. Die neusten Regelungen gelten ab 25. Januar 2021 bis voraussichtlich Ende Februar, resp. provisorisch bis Ende März 2022.

Die Kantone können die nationalen Schutzmassnahmen teilweise lockern oder verschärfen. Es gilt die kantonalen Bestimmungen zu beachten.

Allgemeine Information des BAG

Massnahmen und Verordnungen

Aktuelle Verordnung

Massnahmen und Auswirkungen auf die OKJA

Für die Fachstellen der OKJA gelten die nationalen Massnahmen gemäss Covid-19-Verordnung besondere Lage vom 23. Juni 2021 (Stand 3. Dezember 2021) sowie je nach Kanton weitere oder andere Schutzmassnahmen. Die kantonalen und regionalen Verbände und Netzwerke der OKJA sind für die Fachstellen erste Ansprechstelle.

Nationale Massnahmen und Empfehlungen des DOJ

Neu / angepasst
  • Generell gilt keine Pflicht zur Kontaktdatenerhebung mehr, also auch nicht für Selbsthilfegruppen und bei autonomer Nutzung von OKJA-Räumlichkeiten durch Jugendgruppen.
  • Auf 1.3.2022 wird die Homeoffice-Pflicht aufgehoben.
  • Auf 1.3.2022 wird die Quarantäne-Pflicht aufgehoben.
Bisher
  • Es gilt Maskentragepflicht in allen öffentlich zugänglichen Innenräumen für alle Personen ab 12 Jahren. Fällt bei einer Zugangsbeschränkung nach der 2Gplus-Regel die Maskentragpflicht in Innenräumen weg, so gilt dies auch für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren.
  • Angebote in Innenräumen für Jugendliche ab 16 Jahren sind nur noch mit Zutritt nach der 2G-Regel erlaubt. Ausnahmen sind Beratungsangebote und Selbsthilfegruppen in den Bereichen Sucht und psychische Gesundheit.
  • Für sportliche und kulturelle Aktivitäten in Innenräumen von Laien ab 16 Jahren gilt die 2G-Regel. Bei Aktivitäten, bei welchen die Maske nicht getragen werden kann, gilt 2Gplus.
  • Öffentliche Veranstaltungen innen sind nur mit der 2G-Regel erlaubt (ausser Ausnahmen wie politische Versammlungen und religiöse Feiern). Draussen gilt ab 300 Personen die 3G-Regel.
  • Grossveranstaltungen (ab 1000 Personen): sind bewilligungspflichtig.
  • Wird für Aktivitäten und Veranstaltungen die 2Gplus-Regel angewendet, dann entfallen Masken- und Sitzpflicht bei Konsumation.
  • Die autonome Nutzung der OKJA-Räumlichkeiten durch Jugendliche ab 16 Jahren ist nur mit der 2G-Regel erlaubt.
  • OKJA-Angebote für Kinder- und Jugendliche unter 16 Jahren sind ohne Zertifikatspflicht zugänglich.
  • Öffentliche Veranstaltungen draussen ohne Zertifikatspflicht sind nur mit max. 300 Personen erlaubt.
  • Werden Räume an Dritte vermietet gelten, auch für private Veranstaltungen, die allgemeinen Regeln für Veranstaltungen.
  • Essen/trinken ist nur sitzend erlaubt. Für Jugendliche ab 16 Jahren ohne Zertifikat ist es möglich Snacks oder Getränke im Sinne eines Take Away-Angebots zu beziehen, wenn die Jugendlichen den Innenbereich zum Konsumieren wieder verlassen.
  • Mobile Angebote/Spielangebote draussen: Wenn einzig Empfangsbereich und Sanitäranlagen in Innenräumen zur Verfügung stehen, sich das Publikum aber ansonsten ausschliesslich im Freien aufhält, gilt die Einrichtung weiterhin als Einrichtung nur mit Aussenbereichen. Es gilt keine Zertifikatspflicht.
  • Aktivitäten/Veranstaltungen ohne Zertifikatspflicht ab 16 J.: sind nur im Aussenraum zulässig.
  • Mitarbeitende von Betrieben und Veranstaltungen, für die ein Zertifikat verlangt wird, müssen nicht zwingend ebenfalls eines vorweisen, sofern sie in einem Arbeitsverhältnis zum Betreiber/Veranstalter stehen. Helfende sind als Mitarbeitende des Veranstalters zu betrachten, wenn ein Arbeitsvertrag besteht.
  • Es gilt keine Maskenpflicht im Aussenraum.
  • Schutzkonzepte: Alle öffentlich zugänglichen Orte, auch die OKJA-Angebote, sowie Organisierende von Veranstaltungen müssen über ein Schutzkonzept verfügen.
Geltende Hygiene- und Abstandregeln
  • Abstand halten von 1.5 m.
  • Gründlich Hände waschen.
  • In Armbeuge husten und niesen.
  • Besonders gefährdete Personen schützen.

Kampagne „So schützen wir uns“

Zugangsbeschränkungen

Der Zugang zu Einrichtungen, Aktivitäten und Veranstaltungen ist für Personen ab 16 Jahren eingeschränkt. Es kommen unterschiedliche Regeln zur Anwendung:

  • 3G: Die Personen müssen über ein Impf-, Genesungs- oder Testzertifikat verfügen.
  • 2G: Die Personen müssen über ein Impf- oder Genesungszertifikat verfügen.
  • 2Gplus: Die Personen müssen über ein Impf- oder Genesungszertifikat verfügen sowie zusätzlich ein negatives Testergebnis vorlegen können. Personen, die über ein Impf- oder Genesungszertifikat verfügen, das seit weniger als 120 Tagen gültig ist, sind von der zusätzlichen Testpflicht befreit. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich bei der Impfung um eine vollständige Erst- oder eine Auffrischimpfung handelt.

Schutzkonzepte OKJA/KJF und Hilfsmittel

Der DOJ stellt seinen Mitgliedern, allen OKJA-Fachstellen und weiteren interessierten Akteuren der Kinder- und Jugendförderung (KJF) ein branchenspezifisches Rahmenschutzkonzept als Basis und Richtlinie zur Verfügung. Sobald national massgebliche Veränderungen erfolgen, aktualisieren wir das Dokument.

Rahmenschutzkonzept OKJA/KJF

Zum Rahmenschutzkonzept (21.1.2022)

Bemerkungen
  • Das Rahmenschutzkonzept beinhaltet die zwingenden gesetzlichen Vorgaben des Bundes (national) sowie Empfehlungen des DOJ spezifisch für die KJF, resp. OKJA.
  • Allfällige weitere Vorgaben durch den Kanton sind mit den Behörden abzuklären. Wir empfehlen den OKJA-Fachstellen mit ihrem kantonalen oder regionalen OKJA-Verband oder -Netzwerk Rücksprache zu halten.
  • Das Rahmenschutzkonzept hat Empfehlungscharakter und ist nicht rechtlich bindend.
  • Es wurde folgenden Behörden vorgelegt und von diesen als den geltenden gesetzlichen Vorgaben entsprechend plausibilisiert: SODK, BSV und BAG. Dies kommt nicht einer Genehmigung gleich.

Rahmenbedingungen und Schutzkonzept für Lager

Rahmenbedingungen für Lager des Bundesamts für Sport (BASPO) – Feb./März 2022

Richtlinien Lager für Kinder/Jugendliche, SAJV und DOJ (Dezember 2021)

Musterschutzkonzept Lager, SAJV und DOJ (Word, Dezember 2021)

Merkblätter für die Praxis

Merblatt Impfen – ja oder nein? von UNICEF

Faktenblatt zur Impfung von Jugendlichen ab 12 Jahren, BAG

Zahlen und Fakten

Dies ist eine kleine Auswahl von Studien, Berichten und Positionierungspapieren ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Psychische Gesundheit von Jugendlichen. Studie zur Situation in der Schweiz und Liechtenstein, UNICEF Schweiz und Lichtenstein (2021) – vollständige Studie (englisch), Zusammenfassung (deutsch)

Swiss Corona Stress Study, Universität Basel (seit 2020)

Leben zu Corona-Zeiten, Hochschule Luzern hslu (seite 2020)

Corona-Report, Pro Juventute Schweiz (Update 15.11.2021)

Befragung von Jugendlichen im Kanton Zürich, Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften zhaw (2021)

Jugendbarometer 2020, Credit Suisse/gfs.bern

The State of the World’s Children 2021, UNICEF (2021)

Positionierungspapier COVID-19: Schulmassnahmen in der 4. Welle, Pädiatrie Schweiz (14.9.2021)

Information und Kontakt

Der DOJ beobachtet die Lage auf nationaler Ebene und steht bei Bedarf im Kontakt mit dem BAG.

Fachstellen der OKJA wenden sich bei Fragen bitte an die kantonalen oder regionalen OKJA-Verbände oder -Netzwerke sowie an die zuständigen Behörden bei der Gemeinde oder beim Kanton. Mitarbeitende des OKJA erkunden sich bitte bei ihren Vorgesetzten/Auftraggebern.

Mitglieder des DOJ

Kontakte der Kantone

Kontakt Geschäftsstelle DOJ: Mail