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Forderung: weniger Einschränkungen für Jugendliche ab 16 Jahren

Der Dachverband Offene Kinder- und Jugendarbeit Schweiz (DOJ/AFAJ) sorgt sich zunehmend um das Wohlbefinden der Jugendlichen ab 16 Jahren in der Corona-Pandemie. Psychische Probleme in dieser Altersgruppe sind inzwischen erwiesen, Fachpersonen berichten von grossem Druck und vermehrten Konflikten.

Die Fachstellen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) müssen aufgrund der einschneidenden Schutzmassnahmen vielerorts ihre Angebote für diese Jugendlichen stark einschränken oder gar schliessen. Dies verschärft die Situation weiter. Denn die jungen Menschen brauchen nun mehr den je Raum fürs Zusammensein mit Gleichaltrigen, Erholungsraum neben Schule und Familie sowie Unterstützung durch neutrale Bezugspersonen.

Der DOJ hat daher am 23. Dezember 2020 ein Schreiben an Bundesrat Alain Berset geschickt, um ihn auf diesen Missstand aufmerksam zu machen. Weiter machen wir darin den Vorschlag, strengere Massnahmen erst ab einer Altersgrenze von 20 Jahren anzusetzen. Die Antwort ist noch ausstehend, wir bleiben dran.

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Foto: freestocks on unsplash

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