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Rechtliche Fragen Schutzkonzept Unkategorisiert

Forderung: weniger Einschränkungen für Jugendliche ab 16 Jahren

Der Dachverband Offene Kinder- und Jugendarbeit Schweiz (DOJ/AFAJ) sorgt sich zunehmend um das Wohlbefinden der Jugendlichen ab 16 Jahren in der Corona-Pandemie. Psychische Probleme in dieser Altersgruppe sind inzwischen erwiesen, Fachpersonen berichten von grossem Druck und vermehrten Konflikten.

Die Fachstellen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) müssen aufgrund der einschneidenden Schutzmassnahmen vielerorts ihre Angebote für diese Jugendlichen stark einschränken oder gar schliessen. Dies verschärft die Situation weiter. Denn die jungen Menschen brauchen nun mehr den je Raum fürs Zusammensein mit Gleichaltrigen, Erholungsraum neben Schule und Familie sowie Unterstützung durch neutrale Bezugspersonen.

Der DOJ hat daher am 23. Dezember 2020 ein Schreiben an Bundesrat Alain Berset geschickt, um ihn auf diesen Missstand aufmerksam zu machen. Weiter machen wir darin den Vorschlag, strengere Massnahmen erst ab einer Altersgrenze von 20 Jahren anzusetzen. Die Antwort ist noch ausstehend, wir bleiben dran.

Schreiben lesen

Foto: freestocks on unsplash

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Rechtliche Fragen Schutzkonzept

Corona: Leicht verschärfte nationale Massnahmen für die OKJA

Der Bundesrat hat am 18.12. auf Grund der weiterhin kritischen epidemiologischen Lage die schweizweit geltenden Mindestmassnahmen zur Bekämpfung der Corona-Epidemie weiter verschärft. Diese gelten ab Dienstag, 22. Dezember 2020 bis 22. Januar 2021. Für die Offene Kinder- und Jugendarbeit ergeben sich erfreulicherweise nur geringfügige weitere Einschränkungen. Der DOJ stellt mit Genugtuung fest, dass die Behörden nun vermehrt spezifisch auf die Situation der Kinder und Jugendlichen eingehen und Ausnahmen gewähren. Es lohnt sich also sich diesbezüglich hörbar zu machen!
Das branchenspezifische Rahmenschutzkonzept für die Kinder- und Jugendförderung liegt bereits angepasst vor, auf dem Ideenpool OKJA und Corona des DOJ finden sich alle Neuerungen im Überblick.

Rahmenschutzkonzept (18.12.2020)

Foto: Ricardo Resende on Unsplash

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Rechtliche Fragen Schutzkonzept

Corona-Massnahmen: Präzisierungen für die OKJA

Vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) sind Präzisierungen zur Umsetzung der seit 11. Dezember geltenden Massnahmen im Bereich Kinder/Jugendliche und ausserschulische Angebote bekannt geworden. Der DOJ hat daher das Rahmenschutzkonzept für die Kinder- und Jugendförderung erneut angepasst. Es geht bei den Neuerungen um genau Angaben zur Anzahl Besucher*innen und der Gruppengrösse nach Alter, für Regelbetrieb und Aktivitäten, sowie um den Bedarf an Fläche, um den Abstand einzuhalten. Weiter wurde bekannt, dass Fachstellen, die als soziale Einrichtungen eingestuft werden, länger als bis 19.00 Uhr offen sein dürfen. Der Entscheid dazu liegt bei den jeweiligen kantonalen Behörden.

Rahmenschutzkonzept (Stand 16.12.2020)

Foto: Ricardo Resende on Unsplash

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Aufsuchende Jugendarbeit Rechtliche Fragen Schutzkonzept Unkategorisiert

Weitere Massnahmen, mehr Einschränkungen

Aufgrund der aktuell kritischen Lage der Corona-Pandemie vereinheitlicht und verstärkt der Bundesrat die Massnahmen in der ganzen Schweiz. Diese gelten seit Samstag, 12. Dezember 2020 bis am 20. Januar 2021. Eine Übersicht über die Neuerungen und deren Folgen für die Offene Kinder- und Jugendarbeit findet sich auf der Informationsseite. Der DOJ hat das Rahmenschutzkonzept für die Kinder- und Jugendförderung entsprechend angepasst.

Der Bundesrat wird am Freitag, 18. Dezember wieder kommunizieren. Der DOJ informiert seine Mitglieder sowie die ganze OKJA danach so rasch als möglich.

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Q&A Rechtliche Fragen Schutzkonzept

Open ConCorona: Online-Austausch zu Fragen und Lösungen

2. Dezember 2020, 10.00 – 12.00 Uhr, auf Zoom

Hygiene, Abstand, Kontaktlisten, maximale Gruppengrössen, Versammlungsverbot – die Fachpersonen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit haben angesichts der Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bereits mit viel Engagement und Innovationskraft kreative alternative Angebote für Kinder und Jugendliche geschaffen. Doch es stellen sich noch viele offene Fragen, die Lage ist kantonal und von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich und wertvolle Erfahrung bleibt „vor Ort“. Um die OKJA in der anhaltenden Krise zu stärken, bietet der DOJ den Verantwortlichen von Fachstellen und den Professionellen einen Online-Anlass als Plattform, um gemeinsam Unklarheiten aus der Praxis zu diskutieren und sich über Ideen und Lösungen auszutauschen.

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Contact Tracing Rechtliche Fragen Schutzkonzept Tools/Instrumente

Digitales Contact Tracing für Jugendangebote

Das Tracing von Jugendarbeit.digital ermöglicht ein kostenloses eigenes digitales Tracing-Formular für Jugendangebote ohne App-Download. Zur Verfügung gestellt wird zudem ein personalisiertes Poster mit QR-Code. Das Poster kann beim Eingang des Lokals aufgehängt werden. Besucher*innen scannen den QR-Code auf dem Poster und erreichen so das Tracing-Formular. Die Daten werden ausschliesslich in der Schweiz auf dem Server von Jugendarbeit.digital gespeichert. Nach 14 Tagen werden die Daten automatisch gelöscht. Falls die Daten den Behörden ausgehändigt werden müssen, könne Betreibende von Jugendangeboten die Daten selbständig herunterladen.

Tracing bestellt und sofort eingesetzen


Wichtig: Dieser Hinweise ist weder eine geprüfte Empfehlung des DOJ noch eine bezahlte Werbung, sondern lediglich als Information zu verstehen. Der DOJ übernimmt keine Verantwortung für die Qualität des Angebots, die Informationen darüber sowie für die Rechtskonformität dieses Instruments. Die Verantwortung dafür liegt alleinig beim Anbieter.

Foto: Markus Winkler on Unsplash

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Contact Tracing Rechtliche Fragen Schutzkonzept Tools/Instrumente

Anleitung zu einem Contact Tracing-System

Eine weitere Fachstelle arbeitet für die Kontakterfassung mit der Plattform „Zoho Creator Cloud“, die auch mit einer App fürs Smartphone funktioniert. Hier findet sich eine Anleitung der Fachstelle dazu, die Einblick gewährt. Der DOJ dankt für die Erlaubnis der Veröffentlichung.

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Wichtig: Dieser Hinweise ist weder eine geprüfte Empfehlung des DOJ noch eine bezahlte Werbung, sondern lediglich als Information zu verstehen. Der DOJ übernimmt keine Verantwortung für die Qualität des Angebots, die Informationen darüber sowie für die Rechtskonformität dieses Instruments. Die Verantwortung dafür liegt alleinig beim Anbieter.

Foto: Markus Winkler on Unsplash

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Contact Tracing Rechtliche Fragen Schutzkonzept Tools/Instrumente

Contact Tracing-App Mindfulapp

Dieses Online-Instrument ist zurzeit bei Fachstellen der OKJA ein Thema. Es bietet eine digitale Check-App mit Registrierung der Besucher*innen mittels QR-Code, z. B. an der Bar oder bei der Eintrittstüre, die Personendaten sind anonym.

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Wichtig: Dieser Hinweise ist weder eine geprüfte Empfehlung des DOJ noch eine bezahlte Werbung, sondern lediglich als Information zu verstehen. Der DOJ übernimmt keine Verantwortung für die Qualität des Angebots, die Informationen darüber sowie für die Rechtskonformität dieses Instruments. Die Verantwortung dafür liegt alleinig beim Anbieter.

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Contact Tracing Schutzkonzept Tools/Instrumente

Erfassungstool Tastier

Ein weiteres Online-Instrument zur Kontakterfassung in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, das allenfalls getestet werden könnte, heisst „Tastier“ und stammt von einem Schweizer Anbieter. Dieser beschreibt es als Instrument zur einfachen, schnellen und sicheren Kontaktdatenerfassung ohne App-Download per QR-Code. Es braut eine einmalige Registrierung, die u. a. per Social login (Facebook, Google, usw.) erfolgen kann. Es steht ein Gratismodell für eine begrenzte Anzahl Besucher*innen zur Verfügung. Die bezahlte Variante erfüllt höhere Ansprüche hinsichtlich Kunden- und Nutzerbedürfnisse sowie Einfachheit.

Mehr erfahren (Free-Modell)

Wichtig: Dieser Hinweise ist weder eine geprüfte Empfehlung des DOJ noch eine bezahlte Werbung, sondern lediglich als Information zu verstehen. Der DOJ übernimmt keine Verantwortung für die Qualität des Angebots, die Informationen darüber sowie für die Rechtskonformität dieses Instruments. Die Verantwortung dafür liegt alleinig beim Anbieter.

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Rechtliche Fragen Schutzkonzept

Präzisierung zu den erweiterten nationalen Massnahmen

Der DOJ hat beim Rechtsdienst des BAG Abklärungen getroffen zu Präzisierungen in der Umsetzung der seit 29. Oktober geltenden erweiterten nationalen Massnahmen. Der DOJ hat nun das Rahmenschutzkonzept für die KJF/OKJA entsprechend aktualisiert (neu Stand 2.11.2020).

Die wichtigsten Punkte:

Gruppengrössen und Veranstaltungen
• Im ordentlichen Betrieb kann mit Gruppen bis max. 50 Personen gearbeitet werden. Dies unter der Voraussetzung, dass pro Person 4 m2 zur Verfügung stehen und sie nicht älter als 15 Jahre alt sind. Ist dies nicht der Fall, so reduziert sich die Anzahl der Teilnehmenden entsprechend. Die Grösse des Raumes bestimmt die Anzahl der zugelassenen Personen. Sind Personen über 16 Jahre anwesend ist die Gruppengrösse auf 15 Personen beschränkt.
• Bei öffentlichen Veranstaltungen (Konzerten, Kinoabende, Theateraufführungen, usw.) beträgt die max. Gruppengrösse 50 Personen unabhängig vom Alter der Teilnehmenden. Auch hier müssen pro Person 4m2 zur Verfügung stehen.
• Auf Flächen, auf welchen sich Personen im Innen- oder Aussenbereich frei bewegen können, müssen pro Person 4 Quadratmeter zur Verfügung stehen. Die Anzahl zugelassener Personen ist somit von der zur Verfügung stehenden Fläche abhängig.
• Bei Veranstaltungen mit Sitzplätzen wird jeder 2. Sitzplatz frei gelassen, resp. bei verschiebbaren Sitzen ist der Abstand einzuhalten.

Maskenpflicht
• In Aussenräumen der OKJA gilt die Maskenpflicht nur wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann.

Zum aktuellen Rahmenschutzkonzept

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