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Corona: Empfehlungen zur Berücksichtigung der Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen

Seit dem 13. September 2021 gilt für weite Bereiche des öffentlichen Lebens für Personen ab 16 Jahren die Pflicht, ein Covid-Zertifikat vorzuweisen. Bei dieser Ausweitung wurden die Situation und die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen zu wenig berücksichtigt. Die Ausweitung der Zertifikatspflicht bringt für Jugendliche ab 16 Jahren erneut eine deutliche Einschränkung ihres Lebens. Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA), welche zum Grundangebot für Kinder und Jugendliche zählen, müssen aufgrund der aktuellen Regelung viele Jugendliche ab 16 Jahren von den Angeboten ausschliessen resp. mit ihren Angeboten auf Aussenräume ausweichen.

Der DOJ hat in einem Schreiben zuhanden des Bundesrates Empfehlungen zur besseren Berücksichtigung der Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen in der Gesamtstrategie zur Bewältigung der Coronakrise dargelegt.

Vollständige Empfehlungen

Medienmitteilung

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Stellungnahme des DOJ : Zertifikatspflicht ab 16 in Freizeitangeboten

Der Bundesrat hat am 25. August 2021 zu allfälligen neuen Corona-Massnahmen kommuniziert. Die Vernehmlassung bei den Kantonen dazu läuft bis heute Mittag. Es geht um eine Ausweitung der Zertifikatspflicht auf Lebensbereiche wie Kultur- und Freizeitbetriebe, Restaurants und Bars, kulturelle und sportliche Aktivitäten usw. Dies betrifft auch Jugendliche ab 16 Jahren massgeblich und würde ihr Freizeitverhalten wieder einschränken. Bereits dies hätte weitreichende und einschneidende Auswirkungen auf die Arbeit und die Angebote der OKJA. Ausserdem soll Artikel 21 mit der speziellen Regelung zur OKJA so abgeändert werden, dass diese nicht mehr für Jugendliche bis Jahrgang 2001 gilt, sondern nur noch für solche bis 15 Jahre.

Besonders die Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, die sich durch ihre Niederschwelligkeit auszeichnen und von Kindern und Jugendlichen ohne Voranmeldung und spontan aufgesucht werden, würden durch ein Zertifikatspflicht für Jugendliche ab 16 Jahren stark beeinträchtig: Dies würde viele Jugendliche davon abhalten diese zu nutzen. Nach Einschätzung des DOJ ist deshalb eine Einschränkung des ordentlichen Betriebs der OKJA-Angebote auf Personen ab 16 Jahren mit Covid-19-Zertifikat erstens kontraproduktiv und zweitens kaum umsetzbar.

Der DOJ ist umgehend beim BAG vorstellig geworden, um der OKJA möglichst ihren Freiraum und ihre spezielle Regelung für Angebote für Jugendliche bis Jahrgang 2001 zu bewahren. Weiter riefen wir unsere Mitglieder dazu auf, sich auf kantonaler Ebene einzusetzen, und setzten uns mit Partnerorganisationen in Verbindung. Der DOJ und die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) verschickten letzten Freitag ein Schreiben an den Bundesrat.

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O-Ton von Jugendlichen

Die Kinder- und Jugendfachstelle Aaretal hat wie vor einigen Wochen der toj Bern in einem Video Stimmen von Jugendlichen zur Corona-Zeit eingefangen und zusammengestellt. Was belastet sie? Welche Einschränkung ist am schmerzhaftesten? Was ist aber auch positiv an dieser Zeit und diesen Erfahrungen? Wie gehen sie (kreativ) damit um? Was sind ihre Tipps für andere Jugendliche und für Erwachsene? Danke!

Fachstellen der OKJA: Lasst auch Eure Jugendlichen zu Wort kommen, damit Politik und Öffentlichkeit hören und zuhören! Und teilt dem DOJ dies mit an welcome@doj.ch. Gerne posten wir dazu.

Anschauen

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Appell: Die Jugend braucht Zukunftsperspektiven!

Jetzt ist es an der Zeit, die Bedürfnisse der Kinder und Jugendliche in der Corona-Pandemie stärker ernstzunehmen und ihre Solidarität zu würdigen. Sie sind wissenschaftlich erwiesen psychisch stark belastet, haben Zukunftssorgen und wurden bisher zu wenig in die Debatte einbezogen.

Auf Initiative des DOJ hin fordert eine breite Allianz von Organisationen in einem dringenden Appell mit konkreten Lösungsvorschlägen an den Bundesrat und das BAG echte Perspektiven für Kinder und Jugendliche mit einer Post-Corona-Strategie. Wichtig ist dabei auch die langfristige Stärkung der bestehenden Strukturen, etwa der Fachstellen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit.

Diese ideelle Allianz darf weiter wachsen, weitere Partnerorganisationen sind willkommen und melden sich bitte via welcome@doj.ch. Unterstützung erhält der Appell weiter von Botschafter*innen aus Politik, Verwaltung und aus den Reihen der Organisationen auf dem Bereich Kinder und Jugendliche.

Zum Appell

Zur Medienmitteilung (29.4.2021)

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Aufruf: O-Ton aus dem Treff

Eine tolle Initiative, pragmatisch aber ansprechend und eingängig umgesetzt, hat der toj (Stadt Bern) realisiert. In einem kurzen Video werden Stimmen von Jugendlichen direkt aus dem Treff hörbar. Sie berichten davon, wie es ihnen geht in der Corona-Pandemie und welches ihre Anliegen und Wünsche sind.

Wir rufen alle OKJA-Fachstellen auf, auch solche Beiträge zu gestalten und zu posten. Und dann gerne hier auf dem Ideenpool oder auf Facebook teilen natürlich. Informiert uns doch via Chat hier, auf FB oder per E-Mail an welcome@doj.ch. Möglichst viele Stimmen von Jugendlichen sollen laut und breit vernehmbar werden – damit sie und die OKJA in der immer noch herausfordernden Zeit Gehör finden, Wertschätzung erfahren und Förderung erhalten. Wir sind gespannt!

Initiative des toj

FB-Gruppe des DOJ zu Corona

Idee teilen im Ideenpool

Foto: Patrick Fore on Unsplash

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Im Fokus: Positionierung für die Zukunft

Nicht neu aber aktueller denn je: Die Offene Kinder- und Jugendarbeit und die Kinder- und Jugendförderung insgesamt sind als Akteurinnen und Strukturen von grosser Bedeutung für Kinder und Jugendliche wie auch für die Gemeinden in der aktuellen Corona-Pandemie. Denn ihre Angebote sind nicht nur für das Auffangen von Problemen und Spannungen – was ebenfalls wertvoll ist – von Bedeutung. Sondern sie sind es auch für die allgemeine Förderung der gesunden Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Und zwar auch nach der Pandemie, resp. in einer „neuen Normalität“ in der Zukunft.

Doch wann kommt diese? Niemand wagt eine Prognose. Und es ist auch nicht klar, wie die längerfristigen Folgen der Pandemie für die OKJA und die KJF aussehen, etwa betreffend der Finanzierung oder den Grundprinzipien. Der DOJ betont daher seit Monaten die Wichtigkeit der OKJA/KJF und zeigt den politischen Akteur*innen und der Öffentlichkeit deren gesellschaftliche Wirkung auf.

Die Entscheide fallen in der Schweiz auf kantonaler und vor allem kommunaler Ebene. Hier haben die Mitglieder des DOJ und die Fachpersonen vor Ort die Kontakte und Gelegenheiten, die richtigen Personen und Stellen anzusprechen. Wir staffieren sie mit Grundlagen, Argumenten, Material und Ideen aus, damit sie aktiv werden können. Hier machen wir diese gesammelt an einem Ort zugänglich.

Argumente und Botschaften zur Positionierung

Positionierungspapier OKJA wichtiger denn je! (DOJ, Dez. 2020)

Positionspapier Mit wirkungsvoller Kinder- und Jugendarbeit und Kinder- und Jugendförderung in die Zukunft, okaj zürich, Apr. 2021)

Botschaften und Argumente Kinder- und Jugendförderung wirkt! (DOJ, Okt. 2020)

Weitere Hilfsmittel

Quali-Tool des DOJ: Der Nutzen von OKJA-Angeboten lässt sich messen und Auftraggeber*innen mit einem Wirkungsmodell anschaulich aufzeigen. Mehr erfahren

Foto: JuAr Basel

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Blogbeitrag zu OKJA in Städten

Im Blog des Schweizerischen Städteverbandes ist ein Beitrag des DOJ zu den Erfahrungen, Herausforderungen, Chancen und Aussichten der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Städten unter den Corona-Bedingungen erschienen. Guten Lektüre!

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Foto: JuAr Basel

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