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Appell: Generationensolidarität und mehr Normalität für junge Menschen

Die Corona-Pandemie dauert an, das Alltagsleben aller Altersgruppen bleibt eingeschränkt, und es zeichnen sich längerfristigen Folgen ab – vor allem für die jüngere Generation.

Der Dachverband Offene Kinder- und Jugendarbeit Schweiz (DOJ) und der Schweizerische Seniorenrat (SSR) fordern den Bundesrat auf bei der Neubeurteilung der Corona-Massnahmen anfangs Februar 2022 den grundlegenden Bedürfnissen und dringenden Nöten aller Altersgruppen, vor allem aber der jungen Menschen Rechnung zu tragen.

Eine Allianz von Organisationen aus den Bereichen Alter, Jugend und psychische Gesundheit trägt diese Forderungen: Solidarität für und zwischen den Generationen, mehr Normalität für junge Menschen und umfassende Betrachtung der Corona-Krise unter Berücksichtigung der psychischen und sozialen Dimension der Pandemie und deren Folgen.

Der Appell wird unterstützt von Pro Juventute Schweiz, Pro Mente Sana, SAJV, UNICEF Schweiz und Liechtenstein sowie dem Verband Schweizer Musikclubs und Festivals PETZI.

Die ausführlichen Argumente, der Handlungsbedarf sowie die Forderungen finden sich im Appell.

Appell Generationensolidarität

Medienmitteilung DOJ und SSR (27.1.2022)

Foto: Benjamin Ranger/Unsplash

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Corona: Empfehlungen zur Berücksichtigung der Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen

Seit dem 13. September 2021 gilt für weite Bereiche des öffentlichen Lebens für Personen ab 16 Jahren die Pflicht, ein Covid-Zertifikat vorzuweisen. Bei dieser Ausweitung wurden die Situation und die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen zu wenig berücksichtigt. Die Ausweitung der Zertifikatspflicht bringt für Jugendliche ab 16 Jahren erneut eine deutliche Einschränkung ihres Lebens. Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA), welche zum Grundangebot für Kinder und Jugendliche zählen, müssen aufgrund der aktuellen Regelung viele Jugendliche ab 16 Jahren von den Angeboten ausschliessen resp. mit ihren Angeboten auf Aussenräume ausweichen.

Der DOJ hat in einem Schreiben zuhanden des Bundesrates Empfehlungen zur besseren Berücksichtigung der Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen in der Gesamtstrategie zur Bewältigung der Coronakrise dargelegt.

Vollständige Empfehlungen

Medienmitteilung

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Appell: Die Jugend braucht Zukunftsperspektiven!

Jetzt ist es an der Zeit, die Bedürfnisse der Kinder und Jugendliche in der Corona-Pandemie stärker ernstzunehmen und ihre Solidarität zu würdigen. Sie sind wissenschaftlich erwiesen psychisch stark belastet, haben Zukunftssorgen und wurden bisher zu wenig in die Debatte einbezogen.

Auf Initiative des DOJ hin fordert eine breite Allianz von Organisationen in einem dringenden Appell mit konkreten Lösungsvorschlägen an den Bundesrat und das BAG echte Perspektiven für Kinder und Jugendliche mit einer Post-Corona-Strategie. Wichtig ist dabei auch die langfristige Stärkung der bestehenden Strukturen, etwa der Fachstellen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit.

Diese ideelle Allianz darf weiter wachsen, weitere Partnerorganisationen sind willkommen und melden sich bitte via welcome@doj.ch. Unterstützung erhält der Appell weiter von Botschafter*innen aus Politik, Verwaltung und aus den Reihen der Organisationen auf dem Bereich Kinder und Jugendliche.

Zum Appell

Zur Medienmitteilung (29.4.2021)

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Im Fokus: Positionierung für die Zukunft

Nicht neu aber aktueller denn je: Die Offene Kinder- und Jugendarbeit und die Kinder- und Jugendförderung insgesamt sind als Akteurinnen und Strukturen von grosser Bedeutung für Kinder und Jugendliche wie auch für die Gemeinden in der aktuellen Corona-Pandemie. Denn ihre Angebote sind nicht nur für das Auffangen von Problemen und Spannungen – was ebenfalls wertvoll ist – von Bedeutung. Sondern sie sind es auch für die allgemeine Förderung der gesunden Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Und zwar auch nach der Pandemie, resp. in einer „neuen Normalität“ in der Zukunft.

Doch wann kommt diese? Niemand wagt eine Prognose. Und es ist auch nicht klar, wie die längerfristigen Folgen der Pandemie für die OKJA und die KJF aussehen, etwa betreffend der Finanzierung oder den Grundprinzipien. Der DOJ betont daher seit Monaten die Wichtigkeit der OKJA/KJF und zeigt den politischen Akteur*innen und der Öffentlichkeit deren gesellschaftliche Wirkung auf.

Die Entscheide fallen in der Schweiz auf kantonaler und vor allem kommunaler Ebene. Hier haben die Mitglieder des DOJ und die Fachpersonen vor Ort die Kontakte und Gelegenheiten, die richtigen Personen und Stellen anzusprechen. Wir staffieren sie mit Grundlagen, Argumenten, Material und Ideen aus, damit sie aktiv werden können. Hier machen wir diese gesammelt an einem Ort zugänglich.

Argumente und Botschaften zur Positionierung

Positionierungspapier OKJA wichtiger denn je! (DOJ, Dez. 2020)

Positionspapier Mit wirkungsvoller Kinder- und Jugendarbeit und Kinder- und Jugendförderung in die Zukunft, okaj zürich, Apr. 2021)

Botschaften und Argumente Kinder- und Jugendförderung wirkt! (DOJ, Okt. 2020)

Weitere Hilfsmittel

Quali-Tool des DOJ: Der Nutzen von OKJA-Angeboten lässt sich messen und Auftraggeber*innen mit einem Wirkungsmodell anschaulich aufzeigen. Mehr erfahren

Foto: JuAr Basel

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Blogbeitrag zu OKJA in Städten

Im Blog des Schweizerischen Städteverbandes ist ein Beitrag des DOJ zu den Erfahrungen, Herausforderungen, Chancen und Aussichten der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Städten unter den Corona-Bedingungen erschienen. Guten Lektüre!

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Foto: JuAr Basel

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