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Rechtliche Fragen Schutzkonzept

Corona: Leicht verschärfte nationale Massnahmen für die OKJA

Der Bundesrat hat am 18.12. auf Grund der weiterhin kritischen epidemiologischen Lage die schweizweit geltenden Mindestmassnahmen zur Bekämpfung der Corona-Epidemie weiter verschärft. Diese gelten ab Dienstag, 22. Dezember 2020 bis 22. Januar 2021. Für die Offene Kinder- und Jugendarbeit ergeben sich erfreulicherweise nur geringfügige weitere Einschränkungen. Der DOJ stellt mit Genugtuung fest, dass die Behörden nun vermehrt spezifisch auf die Situation der Kinder und Jugendlichen eingehen und Ausnahmen gewähren. Es lohnt sich also sich diesbezüglich hörbar zu machen!
Das branchenspezifische Rahmenschutzkonzept für die Kinder- und Jugendförderung liegt bereits angepasst vor, auf dem Ideenpool OKJA und Corona des DOJ finden sich alle Neuerungen im Überblick.

Rahmenschutzkonzept (18.12.2020)

Foto: Ricardo Resende on Unsplash

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Hilfsmittel/fachliche Grundlagen

Ergebnisse einer Jugendumfrage aus Österreich

Die koje, der Dachverband der Offenen Jugendarbeit in Vorarlberg (Österreich) hat mittels einer Onlineumfrage, welche von 1’500 Jugendlichen zwischen 12-25 Jahren ausgefüllt wurde, erhoben wie es den Jugendlichen in der Corona-Zeit geht. Entstanden ist eine umfassende Momentaufnahme in einem attraktiv dargestellten Umfragebericht. Der Bericht lässt die Jugendlichen zu Wort kommen und ist sicherlich auch für Fachpersonen der OKJA aus der Schweiz spannend zu lesen.

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Rechtliche Fragen Schutzkonzept

Corona-Massnahmen: Präzisierungen für die OKJA

Vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) sind Präzisierungen zur Umsetzung der seit 11. Dezember geltenden Massnahmen im Bereich Kinder/Jugendliche und ausserschulische Angebote bekannt geworden. Der DOJ hat daher das Rahmenschutzkonzept für die Kinder- und Jugendförderung erneut angepasst. Es geht bei den Neuerungen um genau Angaben zur Anzahl Besucher*innen und der Gruppengrösse nach Alter, für Regelbetrieb und Aktivitäten, sowie um den Bedarf an Fläche, um den Abstand einzuhalten. Weiter wurde bekannt, dass Fachstellen, die als soziale Einrichtungen eingestuft werden, länger als bis 19.00 Uhr offen sein dürfen. Der Entscheid dazu liegt bei den jeweiligen kantonalen Behörden.

Rahmenschutzkonzept (Stand 16.12.2020)

Foto: Ricardo Resende on Unsplash

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Hilfsmittel/fachliche Grundlagen Rechtliche Fragen

Corona: Task Force Kinder- und Jugendschutz veröffentlicht Empfehlungen

Seit November 2020 beobachtet die Task Force Kinder- und Jugendschutz, unter der Führung der interkantonalen Direktorenkonferenz SODK die aktuelle Corona-Situation und beurteilt Massnahmen. In ihrem neusten Schreiben vom 11. Dezember 2020 an die Kantone betont die Taskforce die Wichtigkeit ausserschulischer Aktivitäten und fordert genügend Freiraum und Unterstützung für diese Angebote. Der DOJ begrüsst und unterstützt, dass es eine spezifische Task Force gibt, diese klare Stellungnahme und deren Stossrichtung. Nebst dem erwähnten Bereich Lager müssen aber unbedingt auch die weniger auffälligen, regulären Tätigkeiten von offenen Angeboten berücksichtigt werden. Diese erreichen mehr Kinder und Jugendliche und sind für viele ein wichtiger stabilisierender fixer Bestandteil ihres Alltagslebens.

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Foto: Janko Ferlič on Unsplash

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Digitale OKJA-Angebote Hilfsmittel/fachliche Grundlagen Ideen zur Aktivierung Tools/Instrumente

Digitale Jugendarbeit in der Coronakrise – Und nun wie weiter?

Ein ereignisreiches sowie herausforderndes Jahr neigt sich dem Ende zu. Die Auswirkungen auf die offene Kinder- und Jugendarbeit waren in verschiedener Hinsicht zu spüren. Es lohnt sich daher, insbesondere auf die mediengestützte Arbeit zurückzublicken und ein erstes Fazit zu ziehen. Die Erfahrungen welche sich aus diesem Jahr ergeben haben, bieten viele Chancen, um die Weiterentwicklung unseres Feldes hinsichtlich digitaler Medien selbst-, und nicht durch die Technik, bestimmt anzugehen.
Im Beitrag von Renato Hüppi im DOJ Medienblog reflektiert der Autor seine Erfahrungen und zieht ein erstes Fazit.

Bild: Renato Hüppi

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Ideen zur Aktivierung Rechtliche Fragen

Ideen für Sport während Corona

Die Richtlinien des BAG lassen sportliche Aktivitäten für Jugendliche zu (mit Beschränkung auf 15 Personen bei Jugendlichen ab 16 Jahren). Allerdings sind Sportarten mit Körperkontakt verboten. In einzelnen Kantonen gelten weitere Einschränkungen.

Die Stiftung idée sport hat in ihren Projekten bereits erste Erfahrungen mit den Richtlinien gesammelt und als Inspiration eine kurze nicht abschliessende Zusammenstellung von möglichen Sportarten gemacht:

Sportarten ohne Körperkontakt

  • Brennball 
  • Geräteturnen 
  • Hornussen 
  • Parkour 
  • Seil springen/rope skipping zu Musik 
  • Federball 
  • Tischtennis 
  • Riesenpingpong mit Gymnastikball, Schwedenkaste als Netz und Grosse Matten als „Tisch“ 
  • Volleyball 
  • Penalty schiessen 
  • Dodgeball

Sportarten mit Körperkontakt wenn möglich vermeiden

  • Intensive Mannschaftsspiele (Fussball, Basketball)  
  • Armdrücken  
  • Rugby und weitere Kontaktsportarten nicht erlaubt   

Foto: DOJ/AFAJ, David Bieli

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Aufsuchende Jugendarbeit Digitale OKJA-Angebote Ideen zur Aktivierung Schutzkonzept

Videobeitrag „Jugendarbeit in der der Corona-Krise

Prof. Ulrich Deinet, Hochschule Düsseldorf, formuliert prägnant und eindrücklich anhand von Interviews mit OKJA-Fachpersonen zur Lage der Kinder und Jugendlichen in der Corona-Krise, was wir als OKJA immer wieder betonen dürfen: Kinder und Jugendliche brauchen Freiräume, nebst Schule und Familie; sie brauchen Akzeptanz im öffentlichen Raum und die Begleitung der OKJA dort und formelle Bildung reicht nicht aus für umfassende Förderung junger Menschen – all dies besonders in der Krise.

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Rechtliche Fragen Schutzkonzept

Neue nationale Weisung

Auf Grund der steigenden Fallzahlen von COVID-19 hat der Bundesrat am 18. Oktober 2020 auf nationaler Ebene zusätzliche Einschränkungen verordnet. Es gilt nach wie vor die besondere Lage (Art. 6 Epidemiegesetz) und die Hauptverantwortung für die Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus liegt bei den kantonalen Behörden. Sie können nach wie vor zusätzliche ihren Gegebenheiten entsprechende Massnahmen erlassen.

Die zusätzlichen nationalen Einschränkungen ab 19. Oktober 2020 haben auch Konsequenzen für die Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick:

  • Maskenpflicht in alle öffentlichen Innenräumen ab 12 Jahren. Dies gilt auch für Aktivitäten in den Innenräumen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit.
  • Empfehlung für Home Office für Aktivitäten welche keine Präsenz vor Ort voraussetzen.
  • Das Konsumieren von Speisen und Getränken in Restaurants und Ausgehlokalen wie Bars oder Clubs ist nur noch sitzend erlaubt, unabhängig davon, ob in Innenräumen oder im Freien. Dies gilt auch für die OKJA.

Der DOJ hat sein branchenspezifisches Rahmenschutzkonzept entsprechend angepasst (Stand 19.10.2020).

Mehr Details

Foto: Ricardo Resende on Unsplash

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Verlängert: Befragung zur OKJA in Zeiten von COVID-19

Die Befragung dauert neu bis 25. Juni.

Die bundesrätlichen Massnahmen und die schrittweisen Lockerungen stellten und stellen die Kinder- und Jugendförderung (KJF) und die Offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) vor Herausforderungen. Zum Umgang damit wurde viel wertvolle einzelne Information geteilt. Wie aber sieht das Stimmungsbild insgesamt aus, rückblickend, für den Ist- Zustand und in Zukunft? Dieses möchten wir umreissen, damit die KJF und die OKJA aus dieser Erfahrung für die Zukunft lernen und Nutzen ziehen kann.

Mit dieser Umfrage (10 Min.) erheben wir im Juni 2020 Daten bei den Fachstellen der OKJA/KJF zu:

·       den allgemeinen Veränderungen (Aktivitäten/Öffnungszeiten)
·       zum Angebot im Bereich Digitale Jugendarbeit
·       zum Angebot im Bereich aufsuchende/Mobile Jugendarbeit
·       zur Sichtweise und Befindlichkeit der Kinder / Jugendlichen
·       Erfahrungen / Neuerungen für die Zukunft

Vielen Dank fürs Mitmachen!

Zur Befragung

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Rechtliche Fragen Schutzkonzept

Lockerungen Etappe 3

Es gibt erfreuliche weitere Erleichterungen für die OKJA zu vermelden nach dem Beschluss des Bundesrats vom 27. Mai 2020. Diese gelten ab 6. Juni bis auf Weiteres. Der DOJ hat sich umgehend mit den Behörden abgesprochen und das aktualisierte branchenspezifisch Rahmenschutzkonzept vom BAG plausibilisieren lassen. Auch die Mustervorlage für Schutzkonzepte wird in den kommenden Tagen angepasst.

Die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick:

  • Im Vordergrund steht nun die Rückverfolgbarkeit von Infektionen und Ansteckungen (Tracing). Weiterhin wichtig und verbindlich gültig sind die Hygiene- und Verhaltensregeln (Abstand halten) des BAG.
  • Daher kommt bei den Schutzmassnahmen dem Führen von Präsenzlisten grosse Bedeutung zu.
  • Veranstaltungen bis max. 300 Personen sind erlaubt.
  • Treffen von max. 30 Personen im öffentlichen Raum sind erlaubt.
  • Altersgruppen von Kindern/Jugendlichen können vereinfacht gehandhabt werden: Durchmischung erlaubt, nur noch unterschiedliche Regeln für Kinder/Jugendliche bis zum Abschluss der obligatorischen Schule und Jugendliche/junge Erwachsene ab 16 Jahren.
  • Ausflüge in Schwimmbäder, Kinos, Zoos u. Ä. sind möglich.
  • Lager/Ferienangebote sind möglich. Details dazu finden sich in den Rahmenbedingungen für «Kultur-, Freizeit und Sportlager» des Bundes (29.5.2020).
  • Vermietungen und die unbegleitete Nutzung von Räumen sind möglich.

Aktuelle Informationen und Rahmenschutzkonzept

Foto: Ricardo Resende on Unsplash

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