Kategorien
Hilfsmittel/fachliche Grundlagen Positionierung OKJA/KJF Rechtliche Fragen Unkategorisiert

Corona: Empfehlungen zur Berücksichtigung der Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen

Seit dem 13. September 2021 gilt für weite Bereiche des öffentlichen Lebens für Personen ab 16 Jahren die Pflicht, ein Covid-Zertifikat vorzuweisen. Bei dieser Ausweitung wurden die Situation und die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen zu wenig berücksichtigt. Die Ausweitung der Zertifikatspflicht bringt für Jugendliche ab 16 Jahren erneut eine deutliche Einschränkung ihres Lebens. Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA), welche zum Grundangebot für Kinder und Jugendliche zählen, müssen aufgrund der aktuellen Regelung viele Jugendliche ab 16 Jahren von den Angeboten ausschliessen resp. mit ihren Angeboten auf Aussenräume ausweichen.

Der DOJ hat in einem Schreiben zuhanden des Bundesrates Empfehlungen zur besseren Berücksichtigung der Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen in der Gesamtstrategie zur Bewältigung der Coronakrise dargelegt.

Vollständige Empfehlungen

Medienmitteilung

Artikel teilen:
Kategorien
Rechtliche Fragen Schutzkonzept

Testkonzept Lager Kanton Basel-Landschaft

Damit die Sommerlager nicht zu steigenden Fallzahlen bei Kindern und Jugendlichen führen, ist es wichtig breit zu testen. Der Kanton Basel-Landschaft hat dazu sein Testkonzept informativ zusammengefasst.

Artikel teilen:
Kategorien
Unkategorisiert

Erfolg und gute Aussichten für die OKJA

Der Bundesrat hat an der heutigen Medienkonferenz erstmals die Jugend direkt angesprochen, Verständnis gezeigt für ihre schwierige Situation angesichts der Massnahmen und ihrer spezifischen Bedürfnisse sowie den jungen Menschen gedankt für ihre Geduld und Solidarität – ein Anregung des DOJ und der SAJV. Wir begrüssen dieses klare Statement und die Anerkennung.

Weiter gab der Bundesrat Lockerungen der Massnahmen für Kinder und Jugendliche ab 1. März 2021 bekannt, die er nun in die Vernehmlassung bei den Kantonen gibt. Definitiv darüber beschlossen wird nächste Woche. Der DOJ wird dann beim BAG detailliert abklären, welche neuen Möglichkeiten für die OKJA dies mit sich bringt. Sehr erfreulich ist, dass die Offene Kinder- und Jugendarbeit erstmals explizit erwähnt wird und die Zugänglichkeit ihrer Angebote vorgesehen ist. Ein weiterer Erfolg für die Bemühungen des DOJ und gute Aussichten für die OKJA!

Auszug aus der Medienmitteilung:
Mehr Möglichkeiten für Jugendliche
Für Kinder und Jugendliche sind die Corona-bedingten Einschränkungen besonders einschneidend. Die psychische Belastung hat in dieser Alterskategorie stark zugenommen. Für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre gelten bereits heute im Sport- und Kulturbereich gewisse Erleichterungen. Der Bundesrat möchte die Altersgrenze nun auf 18 Jahre anheben und die erlaubten Sport- und Kulturangebote ausweiten. Zudem sollen Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit wieder zugänglich sein.

Zur Medienmitteilung des Bundesrats (17.2.2021)

Zum Video der Medienkonferenz mit Statement an die Jugend

Foto: Jakub Kriz on Unsplah

Artikel teilen:
Kategorien
Unkategorisiert

Dank an die Jugend

An der heutigen Medienkonferenz hat der Bundesrat erfreulicherweise – wie es DOJ und SAJV anregten – die Jugend direkt angesprochen und ihnen Anerkennung ausgesprochen für ihre schwierige Situation unter den geltenden Einschränkungen und ihre spezifischen Bedürfnisse. Weiter bedankte er sich für die Solidarität und den Einsatz der Jugend. Der DOJ begrüsst dieses klare Statement.

https://www.srf.ch/play/tv/news-clip/video/parmelin-ich-moechte-der-jugend-danken?urn=urn:srf:video:59859a00-934f-495f-b374-488b12fbc92a

Foto: Janko Ferlič on Unsplash

Artikel teilen:
Kategorien
Rechtliche Fragen Schutzkonzept

Corona: Leicht verschärfte nationale Massnahmen für die OKJA

Der Bundesrat hat am 18.12. auf Grund der weiterhin kritischen epidemiologischen Lage die schweizweit geltenden Mindestmassnahmen zur Bekämpfung der Corona-Epidemie weiter verschärft. Diese gelten ab Dienstag, 22. Dezember 2020 bis 22. Januar 2021. Für die Offene Kinder- und Jugendarbeit ergeben sich erfreulicherweise nur geringfügige weitere Einschränkungen. Der DOJ stellt mit Genugtuung fest, dass die Behörden nun vermehrt spezifisch auf die Situation der Kinder und Jugendlichen eingehen und Ausnahmen gewähren. Es lohnt sich also sich diesbezüglich hörbar zu machen!
Das branchenspezifische Rahmenschutzkonzept für die Kinder- und Jugendförderung liegt bereits angepasst vor, auf dem Ideenpool OKJA und Corona des DOJ finden sich alle Neuerungen im Überblick.

Rahmenschutzkonzept (18.12.2020)

Foto: Ricardo Resende on Unsplash

Artikel teilen:
Kategorien
Hilfsmittel/fachliche Grundlagen

Ergebnisse einer Jugendumfrage aus Österreich

Die koje, der Dachverband der Offenen Jugendarbeit in Vorarlberg (Österreich) hat mittels einer Onlineumfrage, welche von 1’500 Jugendlichen zwischen 12-25 Jahren ausgefüllt wurde, erhoben wie es den Jugendlichen in der Corona-Zeit geht. Entstanden ist eine umfassende Momentaufnahme in einem attraktiv dargestellten Umfragebericht. Der Bericht lässt die Jugendlichen zu Wort kommen und ist sicherlich auch für Fachpersonen der OKJA aus der Schweiz spannend zu lesen.

Artikel teilen:
Kategorien
Rechtliche Fragen Schutzkonzept

Corona-Massnahmen: Präzisierungen für die OKJA

Vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) sind Präzisierungen zur Umsetzung der seit 11. Dezember geltenden Massnahmen im Bereich Kinder/Jugendliche und ausserschulische Angebote bekannt geworden. Der DOJ hat daher das Rahmenschutzkonzept für die Kinder- und Jugendförderung erneut angepasst. Es geht bei den Neuerungen um genau Angaben zur Anzahl Besucher*innen und der Gruppengrösse nach Alter, für Regelbetrieb und Aktivitäten, sowie um den Bedarf an Fläche, um den Abstand einzuhalten. Weiter wurde bekannt, dass Fachstellen, die als soziale Einrichtungen eingestuft werden, länger als bis 19.00 Uhr offen sein dürfen. Der Entscheid dazu liegt bei den jeweiligen kantonalen Behörden.

Rahmenschutzkonzept (Stand 16.12.2020)

Foto: Ricardo Resende on Unsplash

Artikel teilen:
Kategorien
Hilfsmittel/fachliche Grundlagen Rechtliche Fragen

Corona: Task Force Kinder- und Jugendschutz veröffentlicht Empfehlungen

Seit November 2020 beobachtet die Task Force Kinder- und Jugendschutz, unter der Führung der interkantonalen Direktorenkonferenz SODK die aktuelle Corona-Situation und beurteilt Massnahmen. In ihrem neusten Schreiben vom 11. Dezember 2020 an die Kantone betont die Taskforce die Wichtigkeit ausserschulischer Aktivitäten und fordert genügend Freiraum und Unterstützung für diese Angebote. Der DOJ begrüsst und unterstützt, dass es eine spezifische Task Force gibt, diese klare Stellungnahme und deren Stossrichtung. Nebst dem erwähnten Bereich Lager müssen aber unbedingt auch die weniger auffälligen, regulären Tätigkeiten von offenen Angeboten berücksichtigt werden. Diese erreichen mehr Kinder und Jugendliche und sind für viele ein wichtiger stabilisierender fixer Bestandteil ihres Alltagslebens.

Mehr erfahren

Foto: Janko Ferlič on Unsplash

Artikel teilen:
Kategorien
Digitale OKJA-Angebote Hilfsmittel/fachliche Grundlagen Ideen zur Aktivierung Tools/Instrumente

Digitale Jugendarbeit in der Coronakrise – Und nun wie weiter?

Ein ereignisreiches sowie herausforderndes Jahr neigt sich dem Ende zu. Die Auswirkungen auf die offene Kinder- und Jugendarbeit waren in verschiedener Hinsicht zu spüren. Es lohnt sich daher, insbesondere auf die mediengestützte Arbeit zurückzublicken und ein erstes Fazit zu ziehen. Die Erfahrungen welche sich aus diesem Jahr ergeben haben, bieten viele Chancen, um die Weiterentwicklung unseres Feldes hinsichtlich digitaler Medien selbst-, und nicht durch die Technik, bestimmt anzugehen.
Im Beitrag von Renato Hüppi im DOJ Medienblog reflektiert der Autor seine Erfahrungen und zieht ein erstes Fazit.

Bild: Renato Hüppi

Artikel teilen:
Kategorien
Ideen zur Aktivierung Rechtliche Fragen

Ideen für Sport während Corona

Die Richtlinien des BAG lassen sportliche Aktivitäten für Jugendliche zu (mit Beschränkung auf 15 Personen bei Jugendlichen ab 16 Jahren). Allerdings sind Sportarten mit Körperkontakt verboten. In einzelnen Kantonen gelten weitere Einschränkungen.

Die Stiftung idée sport hat in ihren Projekten bereits erste Erfahrungen mit den Richtlinien gesammelt und als Inspiration eine kurze nicht abschliessende Zusammenstellung von möglichen Sportarten gemacht:

Sportarten ohne Körperkontakt

  • Brennball 
  • Geräteturnen 
  • Hornussen 
  • Parkour 
  • Seil springen/rope skipping zu Musik 
  • Federball 
  • Tischtennis 
  • Riesenpingpong mit Gymnastikball, Schwedenkaste als Netz und Grosse Matten als „Tisch“ 
  • Volleyball 
  • Penalty schiessen 
  • Dodgeball

Sportarten mit Körperkontakt wenn möglich vermeiden

  • Intensive Mannschaftsspiele (Fussball, Basketball)  
  • Armdrücken  
  • Rugby und weitere Kontaktsportarten nicht erlaubt   

Foto: DOJ/AFAJ, David Bieli

Artikel teilen: